Zuverlässigkeit der Ausgangsspannung
• F1: Schutz gegen Attacken von außen
Beständigkeit gegen jegliche Art von externen Attacken:
• Überspannungen im Netz (Blitz, Isolierungsfehler des Nullleiters usw…)
• Kurzschluß primärseitig durch verzögerte Phasensicherungen
• Stoßspannungen im Differentialmodus durch Varistor und Sicherung
• Umpolen der Batterie
• Überspannungen sekundärseitig
• Überströme und Kurzschlüsse sekundärseitig
• Interne Kurzschlüsse im Produkt durch Primärsicherung
• Anstieg der Außentemperaturen (über den angegebenen Bereich hinaus)
• F2: Ladestrombegrenzung
Die Begrenzung des Ausgangsstroms ermöglicht den Start eines Ladezyklus einer entladenen Batterie.
Schützt das Produkt vollständig vor Kurzschlüssen in der Anlage. Die Selektivität der Schutzmaßnahmen wird durch Sicherungen an jedem Verbraucherausgang und durch die Batteriesicherung gewährleistet.
• F3: Wirksame Regelung und Filterung
Besonders wirkungsvolle Regelung der Ausgangsspannung
• Statische Regelung < 0,5% Un
• Dynamische Regelung < 5% Un bei gleichzeitigen Schwankungen des Netzes und der Last (von 10 – 90%)
Verstärkte Filterung entfernt alle Störungen und reduziert die Restwelligkeit amVdc-Ausgang.
Die Batteriekapazität wird aufrechterhalten und garantiert optimale Funktion der Systeme.
• Effektive Restwelligkeit NF < 0,2% Un
• Restwelligkeit HF (20 MHz – 50 Ω) < 4 % Un
Kontrolle und Steuerung der Notstromquelle
• F4: Systemkontrolle
Kontrolle von:
• Zustand der Netz-, der Batterie- und der Verbrauchersicherungen
• Anliegen der Batterie
• Innentemperatur im Gehäuse (200W bis 600W)
• Batteriespannung
• Betriebszustand der Batterie
• Anliegen der Netzspannung im korrekten Betriebsbereich
• F5: Batterielademanager
Diese Funktion ist entscheidend, um die theoretische Lebensdauer und den optimalen Betrieb der Batterie garantieren zu können.
Die Ladespannungen für VRLA Batterien (dichte Batterien) werden im Werk voreingestellt.
Sie entsprechen den Empfehlungen der Batteriehersteller.
Das Ladegerät besitzt eine Batterieladestrombegrenzung.
Die Versorgung der Verbraucher mit Energie ist vorrangig vor dem Laden der Batterie.
• F6: Batteriesicherung
Automatische Abschaltung des Ladegeräts am Ende des Entladevorgangs, um die Kapazität zu erhalten. Eine Tiefentladung ist zu vermeiden. Diese würde zu unwiederbringlichen Leistungseinbußen führen (Abschaltschwelle 1,8 V/Zelle bei +/- 0,5%).Vor dem Abschalten wird ein Report gesendet (voreilende Alarmschwelle vor dem Abschalten 1,85 V/Zelle bei +/- 0,5%).
Während des Batteriebetriebs und bis zur Abschaltschwelle schränkt das SLAT-Produkt den Eigenverbrauch des Batterieladegeräts stark ein. Dadurch wird die Batteriekapazität für Ihre Anlage geschont.
Innenstromverbrauch des Ladegeräts aus der Batterie im Entladebetrieb
| 24V | 48V | |
|---|---|---|
| 75W | 108 mA | - |
| 100W – 150W | 75 mA | 85 mA |
| 200W – 300W | 92 mA | 37 mA |
| 400W – 600W | 106 mA | 73 mA |
Optimale Datenübertragunge
• F7: Anzeige und Fernübertragung von Datenreporten
Netzstörung (Normalstromquelle): Anzeige lokal über eine gelbe LED,
wenn keine Netzspannung anliegt oder < 195V, wenn die Netzsicherung außer Betrieb bzw. nicht vorhanden ist oder das Produkt außer Betrieb ist.
Fernübertragung über einen potenzialfreien Umschaltkontakt (eigensicher) mit Verzögerung.
Batteriestörung (Notstromquelle): Anzeige über eine gelbe LED
Fernübertragung über einen potenzialfreien Umschaltkontakt (eigensicher).
Wenn keine Batterie anliegt:
Test alle 30 Sekunden in den ersten 20 Minuten der Installation, dann alle 15 Minuten oder wenn die Spannung unter 1,85V/Zelle im Batteriebetrieb ist.
Anzeige einer Spannung kleiner als 1,85V/Zelle über eine orangefarbene, blinkende LED (Batteriebetrieb).
Wenn die interne Impedanz zu hoch ist (Test max. alle 4 Stunden mit einer geladenen Batterie).
Die Impedanzgrenzwerte sind wie folgt:
| 24V | 48V | |
|---|---|---|
| 50W – 75W | 650mΩ +/-10% | - |
| 100W – 150W | 410mΩ +/-10% | 1,65mΩ +/-10% |
| 200W – 300W | 164mΩ +/-10% | 656mΩ +/-10% |
| 400W – 600W | 82mΩ +/-10% | 328mΩ +/-10% |
Wenn die Batteriespannung kleiner als 1,8 V/Zelle +/-3% liegt.
Anliegen von Spannung am Ausgang 1 (Ersatzstromquelle):
Anzeige des Anliegens von Spannung an diesem Ausgang durch eine grüne LED.
Anliegen von Spannung am Ausgang 2 (Ersatzstromquelle):
Anzeige des Anliegens von Spannung an diesem Ausgang durch eine grüne LED.
Fernübertragung über einen potenzialfreien Umschaltkontakt (eigensicher) bezüglich des Nichtanliegens einer der beiden Verbraucher.
Ein ordnungsgemäßer Betriebszustand liegt vor, wenn die beiden grünen LEDs für die Verbraucherausgänge leuchten. Bei Nichtanliegen von Spannung leuchten die LEDs nicht.
Ausführungen
| Produktreihe | Temperaturausgleich | Abschaltung der NS der Batterie |
Batteriestrombegrenzung |
|---|---|---|---|
| AES 50W- 75W |
•*** | • | • (ln) |
| AES 150W-600W |
• | • | • (75% von In) |
***nur das VdS zertifizierte AES 75W-Modell ist mit einem Temperaturfühler ausgestattet.
Temperaturausgleich:
Ein Ausgleichssystem der Batteriespannung ermöglicht die Aufrechterhaltung der Ladungskenndaten innerhalb der Spezifikationsgrenzen des Batterieherstellers über den gesamten Bereich der Nutzungstemperatur.
Batteriestrombegrenzung:
Eine Drahtbrücke auf der Tochterplatine (bei 25%, 50% oder 75% des Nennstroms) ermöglicht eine Anpassung des Batterieladestroms an die Batteriekapazität. Das Produkt wird zusammen mit der Drahtbrücke an Position 75% ausgeliefert.
Abschaltung der Niederspannung der Batterie:
Die Abschaltschwelle liegt bei 1,8V/Zelle +/- 3%.
Das Schaltelement, das die Abschaltung vornimmt, liegt im Plus-Kreis.
